Ursprünglich wurden Stockcar-Rennen mit Serienfahrzeugen durchgeführt. Mit der Zeit wurden für den Renneinsatz Veränderungen an den Fahrzeugen erlaubt und inzwischen gibt es sogar Stockcars, die im Eigenbau speziell für diese besondere Art des Motorsports gebaut werden. Die größte Verbreitung findet der Rennsport mit dem Stockcar in den USA, in Kanada, in Brasilien und in Neuseeland. Ein durchschnittlicher Rennkurs, der über ovale Bahnen führt, ist zwischen 400 Metern bis zu knapp drei Kilometern lang.

Im deutschsprachigen Raum haben Stockcar Rennen für viele Menschen einen ganz besonderen Reiz. Das liegt unter anderem daran, dass hier gedrängelt werden darf und Zusammenstöße erwünscht, sind. So werden die Rennen mit den Stockcars entsprechend spektakulär. Normalerweise werden ältere Gebrauchtwagen zum Stockcar umgebaut. Im deutschsprachigen Raum ist eine Stockcar Rennstrecke in der Regel etwa 500 Meter lang und führt über einen Ovalkurs. Maximal zwölf Fahrzeuge dürfen pro Rennen auf die Strecke. Um eine in etwa einheitliche Grundvoraussetzung für alle Rennen zu gewährleisten, wird in unterschiedlichen Klassen gestartet. Beim Stockcar sind natürlich die Sicherheitsvorkehrungen sehr wichtig. Da es durchaus möglich und sogar erwünscht ist, dass sich Fahrzeuge während des Rennens nicht nur berühren und drehen, sondern sich auch überschlagen, verfügt ein Stockcar über einen Überrollkäfig.

Für die Fahrer der Stockcars liegt der besondere Reiz dieser Rennen darin, auf legale Art bis an die Grenzen ihrer fahrerischen Fähigkeiten gehen zu können. Um das Gewicht zu optimieren, werden bei einem Stockcar alle Dinge ausgebaut, die für das Rennen unwichtig sind. So verfügen Stockcars zum Beispiel in der Regel nicht mehr über eine funktionierende Beleuchtung. Für eher selten abgehaltene Nachtrennen müssen die Fahrzeuge deshalb eigens umgerüstet werden.

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